Geopathologie Schweiz AG
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Wi-Fi - eine erhebliche Bedrohung für die menschliche Gesundheit!

Dr. Martin L. Pall ist Arzt und Professor für Biochemie und medizinische Grundlagenwissenschaften an der Washington State University in Pullman, wo er medizinische Biochemie lehrt. Er hat die Gesundheitsrisiken und die Sicherheit von Wi-Fi recherchiert und im Februar 2017 wie folgt kommentiert:

"Weder Wi-Fi-Geräte noch andere Geräte, die elektromagnetische Felder produzieren, sind jemals biologisch auf Sicherheit geprüft worden. Die Industrie-Propaganda behauptet, dass Wi-Fi keine gesundheitlichen Auswirkungen hat  - eine solche Meinung sollte zurückgewiesen werden.

Eingehende Recherchen  von mitunter 19 Studien haben Gesundheitseffekte bei Wi-Fi aufgezeigt.

Besorgniserregende Unfruchtbarkeit

Wir sehen eine grosse Senkung der Spermienzahl und der Spermienqualität in vielen Ländern auf der ganzen Welt. Angesichts der grossen Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern auf die Spermienzahl und deren Qualität in menschlichen und in Tierversuchen, ist die Beweislage sehr besorgniserregend.

Gesundheitliche Auswirkungen von Wi-Fi-Strahlung:

  • Männliche Unfruchtbarkeit
  • Zelluläre DNA-Schäden
  • Oxidativer Stress
  • Schlafstörungen durch Melatonin-Reduktion
  • Neuropsychologische Veränderungen
  • Hormonstörungen, u.a. Prolaktin, Progesteron, Östrogen, Katecholamine
  • Herz- Kreislauf-Störungen

Wenn man sich die gesundheitlichen Auswirkungen ansieht wird klar, dass EMF-Expositionen unsere Gesundheit, unsere Gehirnfunktion und unserer Gene angreifen.

WiFi in Schulen - eine Bedrohung für unsere Kinder

Es wurde gezeigt, dass elektromagnetische Felder (EMF) eine besonders aktive Wirkung auf embryonale Stammzellen haben. Solche Stammzellen kommen bei Kindern viel häufiger vor als bei Erwachsenen. Auswirkungen auf kleine Kinder sind daher viel höher als bei Erwachsenen. Die Wirkung von EMF auf Stammzellen kann auch dazu führen, dass kleine Kinder besonders anfällig sind für Störungen der Gehirnentwicklung.

Nach einer Exposition von elektromagnetischen Feldern vermindert sich die DNA-Reparatur und erhöhen sich DNA-Schäden. Dies deutet stark darauf hin, dass kleine Kinder nach solchen Expositionen ein höheres Risiko haben an Krebs zu erkranken als Erwachsene. 
Aus diesen beiden Erkenntnissen erfolgt, dass die Platzierung von Wi-Fi in Schulen eine hohe Belastung für unsere Kinder darstellt."  

Nachweis: Wi-Fi - eine sehr erhebliche Bedrohung für die menschliche Gesundheit! Prof. Dr. Martin L. Pall / Februar 2017, aus dem Englischen übersetzt

 

Versteckte Funksender im Wohnzimmer

Luis Schneider Architekt und Baubiologe ist seit 18 Jahren Berufs-Geopathologe mit einem Erfahrungspotential von mehreren Tausend durchgeführten geopathologischen Ausmessungen. Er gibt Auskunft über neuzeitliche Probleme und Veränderungen in seinem Berufsalltag.

Herr Schneider, was schildern Menschen die bei Ihnen Rat suchen?


Häufige Aussagen sind: „Ich fühle mich in meinen eigenen vier Wänden nicht mehr wohl - ich verspüre permanent eine innere Unruhe – es gelingt mir zu Hause nicht mehr, mich zu entspannen - ich kann mir nicht erklären, warum ich keine Nerven mehr habe - oft bin ich sehr müde bis erschöpft.“

Sie erklären immer wieder, dass ein störungsfreier Schlafplatz entscheidend ist, um gesund zu bleiben. Spielt die Situation im Wohnzimmer auch eine Rolle?


Ja, je länger je mehr. Nach einem stressigen Alltag möchte man sich abends im Wohnzimmer erholen und stellt dabei fest, dass dies einfach nicht mehr gelingt. 


Wie soll der Mensch zur Ruhe kommen, den hektischen Tagesablauf verarbeiten, wenn ein Funksender im Wohnzimmer permanent Stress erzeugt? Es ist alarmierend, dass immer mehr versteckte Sender ohne Warnhinweis in die Privatsphäre eindringen und die Menschen, ohne ihr Wissen, belasten. Ihnen wird die Strahlung oft einfach aufgezwungen.

Können Sie uns ein Beispiel nennen?


Ein Beispiel von vielen sind die Samsung-Fernsehgeräte, welche neuerdings fast immer mit einem WLAN-Sender ausgerüstet sind, welcher als Dauerfunk permanent strahlt. Im Menü unter «Einstellungen» kann  «deaktivieren» angeklickt werden. Das Gerät zeigt sogar «deaktiviert» an, strahlt aber unvermindert weiter, weil der Sender weiterhin mit Strom versorgt wird. Betroffene sind sich dessen nicht bewusst und entsprechend schockiert, wenn ihnen die Strahlung vom Geopathologen messtechnisch aufgezeigt wird.

Gibt es weitere Beispiele?


Ja, die kleine weisse TV-Box der neuesten Generation von Swisscom. Bis anhin konnte man mit einem Handsender über Infrarot-Übertragung die TV-Sender wechseln, ohne Strahlenbelastung.

Die neue TV-Box ist nun mit einer WLAN-Bluetooth-Technologie ausgerüstet. Diese strahlt ohne Pause, 24 Stunden rund um die Uhr!

Wie kann geprüft werden, ob es sich um eine alte oder eine neue TV-Box handelt?


Wenn es gelingt, im Nebenzimmer mit dem Handsender den TV-Kanal zu wechseln, handelt es sich um das neue Modell mit Dauerstrahlung.

 

Gibt es noch mehr Geräte, die heimlich und sogar bei Nichtgebrauch strahlen?


Messtechnisch stellen wir fest, dass seit 2016 die unterschiedlichsten Geräte, ohne Wissen der Besitzer, dauerstrahlen. Das betrifft Multifunktionsdrucker, TV-Flachbildschirme, Boxen für Smartphones, Smart-Uhren, UPC-Horizon-Boxen usw. Zudem versenden Kabelnetzbetreiber ihren Kunden Router mit integriertem, nicht sichtbarem WLAN-Sender.

Heisst das, die geopathologischen Beratungen sind aufwendiger geworden?


Ja, bei vielen Familien läuft langsam alles aus dem Ruder. Wir benötigen heute bei einer Ausmessung oft doppelt so viel Zeit wie früher, um in einem Haushalt die Elektrosmog-Situation zu analysieren, den Kunden Lösungen zu erklären und ihnen den bewussten, cleveren Umgang mit den neusten Technologien zu vermitteln.

 

Information:

Fehlende Ruhe und Regeneration

Durch Strahleneinflüsse wird der Mensch tagsüber und während dem Schlaf dauernd gestresst. Das Nervensystem kommt nicht zur Ruhe und eine Erholung ist unter diesen Voraussetzungen oft nicht mehr möglich. Das Gehirn ist sehr empfindlich, ständige Reizüberflutung durch einwirkende Strahlen führt mit der Zeit zu Schlafstörungen und weiteren Symptomen wie Kopfschmerzen, Depressionen, Nervosität, einem schwachen Immunsystem und anderen Befindlichkeitsstörungen.

 

Exklusiv-Interview mit dem namhaften Wissenschaftler und Mediziner Prof. Dr. med. Franz Adlkofer

Herr Prof. Dr. med. Franz Adlkofer ist ein renommierter Wissenschaftler und Mediziner, auch bekannt durch die grossangelegte REFLEX-Studie, welche unter seiner Leitung durchgeführt wurde. Untersucht wurde der Einfluss der Hochfrequenzstrahlung auf den menschlichen Organismus. Beteiligt waren zwölf Forschergruppen aus sieben europäischen Ländern.  Die Studie wurde von der EU finanziert und weil für die technische Qualitätskontrolle ein Professor der ETH Zürich verantwortlich war, beteiligte sich die Schweizer Regierung mit über einer halben Million Euro.

  • Interview Geopathologie Schweiz

Herr Prof. Dr. Adlkofer, was waren Ihre Erwartungen in Bezug auf das Resultat der Reflex-Studie?



Unsere Ausgangshypothese war, dass wir trotz des Einsatzes modernster Untersuchungsmethoden nicht in der Lage sein würden, den Nachweis zu erbringen, dass elektromagnetische Felder isolierte menschliche Zellen negativ beeinflussen können. Wir gingen davon aus, dass mit diesen Forschungsergebnissen ein gesundheitliches Risiko der Hochfrequenzstrahlung für die Bevölkerung mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann. 
Aber es kam ganz anders!

Welche Erkenntnisse hat die Studie schlussendlich gebracht?



Zu unserer Überraschung berichteten die beiden Arbeitsgruppen bereits zwei Jahre nach Beginn der Studie, dass die Hochfrequenzstrahlung in isolierten menschlichen Zellen regelhaft Einzel- und Doppel-DNA-Strangbrüche verursacht – und dies bereits weit unterhalb der geltenden Grenzwerte!

Sie haben kürzlich ausgesagt, die Grenzwerte der Hochfrequenzstrahlung seien eine Fehlkonstruktion. Heisst das, die heutigen Grenzwerte schützen die Menschen nicht vor Erkrankung?



Die Grenzwerte der Hochfrequenzstrahlung schützen die Interessen der Mobilfunkindustrie, aber keineswegs die Gesundheit der Menschen!
Da sie ausschließlich auf der Wärmewirkung beruhen, schützen sie den menschlichen Körper zwar zuverlässig vor Überhitzung, was aber ziemlich sinnlos ist, weil dies wohl jeder Mensch, wegen der damit einhergehenden Schmerzen von sich aus verhindern würde.
Die Grenzwerte wurden vor allem unter dem Gesichtspunkt festgelegt, dass sie Entwicklungen im Bereich der Hochfrequenztechnologie nicht behindern dürfen. Somit war der Hochfrequenz-Technologie keinerlei Grenzen gesetzt.

Politik und Industrie setzen sich stillschweigend darüber hinweg


Als willkommener Nebeneffekt schützen die Grenzwerte die Mobilfunkindustrie heute ganz nebenbei auch noch vor Schadensersatzforderungen von Menschen, die infolge der Strahlenbelastung gesundheitliche Schäden erlitten haben, 
Nur wenige Richter hinterfragen die Behauptung, dass gesundheitliche Risiken, bei Einhaltung der Grenzwerte, ausgeschlossen werden können. Politik und Industrie setzen sich heute stillschweigend darüber hinweg, dass inzwischen weit unter den Grenzwerten relevante, biologische Wirkungen für die Entstehung chronischer Erkrankung nachgewiesen wurden.

Warum wird die Bevölkerung über die Gefährlichkeit der Funkstrahlung nicht besser informiert?

Weil die Mobilfunkindustrie mit Unterstützung der Politik und der Medien dies verhindert. Ihr kommt dabei zugute, dass die meisten Menschen von sich aus lieber an die Mär von der Harmlosigkeit der Hochfrequenzstrahlung, als an mögliche gesundheitliche Risiken glauben. Dafür gibt es Gründe: Zum einen hört kein Mensch gerne, dass ihn der Umgang mit der von ihm so geschätzten Technik vielleicht einmal krankmachen könnte, und zum anderen stehen hinter der Botschaft von der Harmlosigkeit - wie es aussieht - Wissenschaftler mit Rang und Namen. 


Wissenschaftler als Lobbyisten der Mobilfunkindustrie


Unabhängige Wissenschaftler, die wie ich von den gesundheitlichen Risiken der Hochfrequenzstrahlung überzeugt sind, haben mit ihren Argumenten im Vergleich schlechte Karten. Wer weiß schon, dass es sich bei den Wissenschaftlern mit Rang und Namen um Lobbyisten der Mobilfunkindustrie handelt und dass es genug Journalisten gibt, die deren Mär gerne weiterverbreiten.

Sie nennen die WLAN-Technologie ein Experiment auf Kosten der Gesellschaft mit ungewissem Ausgang. Viele andere Wissenschaftler finden es unverantwortlich, Kinder in Schulen und in ihrem privaten Umfeld WLAN, bzw. Dauerfunkstrahlung auszusetzen. Teilen Sie demzufolge diese Meinung?



Ja, ich teile sie, weil es dafür mehr als genug Gründe gibt.
Politik und Industrie fördern und fordern seit langem den Einzug dieser Technologie in die Klassenzimmer, weil sie davon ausgehen, dass dadurch die Wissensvermittlung erleichtert wird. Gesundheitliche Auswirkungen sind nach ihrer Vorstellung wegen der dabei auftretenden geringen Strahlenbelastung nicht zu erwarten. Dem stehen die alarmierenden wissenschaftlichen Ergebnisse von Hirnforschern gegenüber, die beobachtet haben, dass bei Kindern und Jugendlichen die Lernfähigkeit drastisch vermindert wird. Weitere Folgen sind

  • Schlafstörungen

  • Aufmerksamkeitsstörungen

  • Ängste

  • Abstumpfung
  • 
Depressionen

  • sowie eine Reihe körperlicher Krankheitssymptome.


Als völlig unerwarteter Befund wurde kürzlich bei elektrophysiologischen Untersuchungen eine Art Memory-Effekt festgestellt, der sich noch 24 Stunden nach der WLAN-Exposition nachweisen lässt! Welche Bedeutung diesem Phänomen zukommt, darüber kann gegenwärtig nur gerätselt werden.

Deshalb stehe ich nach wie vor zu meinem Satz:

Die WLAN-Technologie ist ein Experiment auf Kosten der Gesellschaft mit ungewissem Ausgang!

Wie gehen Sie persönlich in Ihrem Zuhause mit den Funktechnologien um? Wie schützen Sie sich selber?

Zuhause sind wir an Telefon und Internet über Kabel angeschlossen. Der Router mit der WLAN-Strahlung ist in der Regel abgeschaltet, dies grundsätzlich, wenn uns unsere Enkel besuchen.

Was halten Sie von „Elektrosensibilität“?

Elektrosensibilität stellt wegen ihrer Zunahme in der Bevölkerung eine ernsthafte Bedrohung des gegenwärtigen Geschäftsmodells der Mobilfunkindustrie dar. Um diese Bedrohung abzuwehren, werden die Leiden der Betroffenen zwar offiziell anerkannt, jedoch elektromagnetische Felder als ihre Ursache ausgeschlossen. In Studien, die von Industrie und Politik finanziert werden, wird bei Betroffenen für ihre Symptome fast ausnahmslos eine psychopathologische Störung verantwortlich gemacht. Doch bei dieser Art von Forschung handelt es sich vorwiegend um Pseudoforschung. Ihr stehen inzwischen die Erkenntnisse der unabhängigen Wissenschaft gegenüber, die an der Existenz der Elektrosensibilität kaum noch Zweifel aufkommen lassen.

Sie sind Arzt. Ist das Bewusstsein in medizinischen Kreisen über die Elektrosmog-Problematik vorhanden?

In der ärztlichen Praxis herrscht noch immer große Verunsicherung, wie mit Patienten umgegangen werden soll, die über gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit Strahlenbelastungen klagen.

Ein wesentlicher Grund dafür ist wohl darin zu sehen, dass z. B. in Deutschland von 2001 bis 2015 die effektivste Ärztefortbildung von einer PR-Organisation der Mobilfunkindustrie, dem Informationszentrum Mobilfunk (IZMF), betrieben wurde.

Ärztefortbildung durch PR-Organisation der Mobilfunkindustrie  


Es gibt inzwischen eine Reihe von ärztlichen Appellen, z. B. der Freiburger Appell 2002, der Bamberger Appell 2004 und der Internationale Ärzteappell 2012, in denen auf die negativen Auswirkungen insbesondere der Mobilfunkstrahlung aufmerksam gemacht wird. Die Botschaft scheint allerdings nicht allzu viel bewirkt zu haben.

Die Harmlosigkeit der Hochfrequenzstrahlung frei Haus


Über das Deutsche Ärzteblatt war es dem Informationszentrum Mobilfunk gelungen, seine Botschaften von der Harmlosigkeit der Hochfrequenzstrahlung den Ärzten frei Haus zu liefern. Damit sollte vor allem der Widerstand der Bevölkerung gegen die Mobilfunk-Basisstationen ausgeschaltet werden.

Das IZMF war dabei so unglaublich erfolgreich, dass es 2015 aufgelöst werden konnte. Seine Funktion wurde weitgehend von der deutschen Strahlenschutzkommission (SSK) und zum Teil auch vom deutschen Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) übernommen.

Erste Leitlinie der Europäischen Akademie für Umweltmedizin


Erst seit kurzem wird ernsthaft versucht, dieser Fehlentwicklung einen Riegel vorzuschieben. In der 2016 veröffentlichten Leitlinie der Europäischen Akademie für Umweltmedizin wird den Ärzten erstmalig ein Überblick über den derzeitigen Wissensstand geboten und aufgezeigt, welche Konsequenzen sich daraus für sie selbst und ihre Patienten ergeben.

 

Ukrainische Forschergruppe bestätigt - Mobilfunkstrahlung führt zu oxidativem Stress!

Eine Forschergruppe des Kiewer Instituts für experimentelle Pathologie, Onkologie und Radiobiologie, unter der Leitung von Prof. Igor Yakymenko veröffentlicht ihre Analyse mit der Schlussfolgerung: 
"Unsere Analyse zeigt, dass Hochfrequenzstrahlung weit unterhalb der Grenzwerte ein starker oxidativer Wirkungsfaktor für lebende Zellen ist, mit einem hohen krankheitserregenden Potenzial."

Die Gruppe berichtet, dass von 100 begutachteten Studien 93% den Schädigungsmechanismus Oxidativer Zellstress nachweisen.

Die Studie dokumentiert: Hochfrequenzstrahlung niederer Intensität, als multifaktorieller Stressfaktor für lebende Zellen…

  • führt zu einer Schädigung des Erbgutes, weil „die meisten mutagenen Auswirkungen der Hochfrequenzbestrahlung durch oxidative Schädigung der DNA verursacht werden. Die Überproduktion von ROS in lebenden Zellen aufgrund von Hochfrequenzbestrahlung wurde zuverlässig dokumentiert ." 

  • kann zu Krebs führen, weil „die Einwirkung der Hochfrequenzstrahlung niedriger Intensität zu Fehlfunktionen der Mitochondrien führen kann, was zur Überproduktion von Superoxid und Stickstoffmonoxid führt und folglich zu einer durch ROS vermittelten Mutagenese. Darüber hinaus ist klar nachgewiesen, dass oxidativer Stress mit der Krebsentstehung zusammenhängt." 

  • führt zur Embryo – und Spermienschädigung, u.a. durch eine Beeinflussung der mitochondrialen Elektronentransportkette, dem Kraftwerk unserer Zellen. Festgestellt wurde „eine dosisabhängige Auswirkung von Hochfrequenzbestrahlung bei 1,8 GHz auf die ROS-Erzeugung in Spermien, insbesondere in deren Mitochondrien".
  • führt zu einer Schädigung des Erbgutes, weil "die meisten mutagenen Auswirkungen der Hochfrequenzbestrahlung durch oxidative Schädigung der DNA verursacht werden. Die Überproduktion von ROS in lebenden Zellen aufgrund von Hochfrequenzbestrahlung wurde zuverlässig dokumentiert ."
  • kann zu Krebs führen, weil "die Einwirkung der Hochfrequenzstrahlung niedriger Intensität zu Fehlfunktionen der Mitochondrien führen kann, was zur Überproduktion von Superoxid und Stickstoffmonoxid führt und folglich zu einer durch ROS vermittelten Mutagenese. Darüber hinaus ist klar nachgewiesen, dass oxidativer Stress mit der Krebsentstehung zusammenhängt."

  • führt zu einer Aktivierung der ODC(Ornithindecarboxylase):"Eine erhöhte Aktivität dieses Enzyms (fördert) die Entwicklung von Tumoren aus Zellen, die sich im Tumorvorstadium befinden." Dies ist eine krebspromovierende Wirkung.
  • führt zu allergischen Reaktionen: "Es scheint daher plausibel, dass Leiden wie Elektrohypersensibilität, zumindest zum Teil auf eine ROS-Überproduktion, aufgrund von Hochfrequenzbestrahlung zurückgeführt werden können."


Nachweis : Review/Oxidative mechanisms of biological activity of low-intensity radiofrequency radiation - Übersetzung Reinhard Tillack

 

 

 

Elektrosmog: Auch in der Geopathologie Schweiz werden moderne Technologien genutzt

Die modernen Technologien wie WLAN-Systeme, Funktelefone, Natels, Tablets usw. sind aus dem Privatleben und dem Geschäftsalltag fast nicht mehr wegzudenken. Diese  Systeme werden heute stundenlang genutzt, obwohl bekannt ist, dass dieser Elektrosmog nicht unbedenklich ist. Mit vielen kleinen Tricks und einem breiten Wissen im Bereich Funktechnologie kann aber ein grosser Teil der Strahlung vermieden werden. Unsere Geopathologen erklären vor Ort, wo Vorsicht geboten ist. Sie helfen, die Situation so zu optimieren, dass die Gesundheit nicht gefährdet wird und die so wichtige Regeneration während der Nacht wieder stattfindet. Eine geopathologische Untersuchung schafft Lebensqualität.

 

Lisbeth Gsell, Geopathologie Schweiz AG, interviewt den deutschen Physiker, Universitätsprofessor und Politiker Dr. Klaus Buchner zum Thema Elektrosmog

Herr Prof. Dr. Klaus Buchner, in der Schweiz schiessen die Mobilfunkantennen wie Pilze aus dem Boden und Schnurlostelefone und WLAN-Router strahlen bald in allen Haushaltungen rund um die Uhr. Was ist heute in der Wissenschaft bekannt über die gesundheitlichen Konsequenzen von Elektrosmog?

In der Wissenschaft gibt es keinen Zweifel mehr darüber, dass diese Strahlen auch weit unterhalb der Grenzwerte gesundheitsschädlich sind. Betroffene bekommen Beschwerden, die unspezifisch sind, wie Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Tinnitus usw. Die Ursache dafür sucht man nur selten bei der Bestrahlung durch Funkwellen.

Man hat eindeutig nachweisen können, dass Funkbelastung alle diese Probleme verursachen kann. Das geschah dadurch, dass man Menschen und auch Tiere in Strahlungsfeldern untersucht hat. In einer Langzeitstudie konnten wir auch Veränderungen bei den sogenannten Neurotransmittern, insbesondere bei Dopamin und Phenylethylamin messen, die die Ursache für einige dieser Beschwerden sein können.

Später kommen manchmal sehr ernste Probleme dazu, wie ADS, ADHS, Krebs und Erbschäden. In den letzten Jahren haben gerade ADS und ADHS in erschreckendem Maß zugenommen. Sicher gibt es dafür auch andere Ursachen, aber Funkwellen sind auf jeden Fall eine davon. Bedenklich ist auch, dass durch Funk hervorgerufene Schäden an den Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) vererbt werden, was zu einer verringerten Mitochondrien-Aktivität in der nächsten Generation führt.

Es gibt Menschen, die Elektrosmog ausgesetzt sind jedoch keine entsprechenden Symptome aufweisen. Können diese davon ausgehen, dass die Strahlung für sie unbedenklich ist?

Nein, denn auch nicht-elektrosensible Menschen können schon durch sehr schwache Strahlung geschädigt werden – sie merken es nur nicht sofort. Krebs tritt meist erst nach Jahren auf, in denen man vermeintlich gesund ist. Und Erbschäden sieht man frühestens in der nächsten Generation.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen klar die Schädlichkeit von Mobilfunk und anderen Funktechnologien. Aber interessanterweise fallen die Studien, welche durch die Mobilfunkindustrie finanziert wurden, auffällig oft harmlos aus. Wie beurteilen Sie die Seriosität solcher Studien?

Die ersten Studien, die die Schädlichkeit der Funkstrahlung nachgewiesen haben, stammen von Schliephake aus dem Jahr 1932. Seit dieser Zeit wird hierüber geforscht.

Als der Mobilfunk flächendeckend eingeführt wurde, war den deutschen Behörden das Problem durchaus bekannt. Die Forschung wurde aber weiterhin den Mobilfunk-Betreibern überlassen. Das bedeutet, dass sie Forschungen auf diesem Gebiet finanzierten, aber oft unliebsame Ergebnisse aus den Veröffentlichungen heraus strichen.

Unabhängige Forschung, zum Beispiel an den Universitäten, wurde jedoch kaum gefördert. Einige seriöse Wissenschaftler, die unbequeme Ergebnisse fanden, werden auch heute noch öffentlich verunglimpft.

Schließlich geht es für die Industrie, aber auch für die deutsche Bundesregierung wegen der Funklizenzen um ein Milliardengeschäft.

Schützen uns die heute geltenden Grenzwerte?

Die heute geltenden Grenzwerte schützen vor keinem der beschriebenen Schäden. Die heutigen Grenzwerte verhindern nur eine übermäßige Erwärmung des menschlichen Gewebes. Sie sind zwar in der Schweiz deutlich niedriger als in Deutschland. Das schützt aber trotzdem nicht vor Schäden.

Die deutsche Bundesregierung hat am 4.1.2002 in einer Großen Anfrage sogar zugegeben: „Bei der Ableitung der geltenden Grenzwerte, welche die Grundlage der Standortbescheinigung bilden, hat das Vorsorgeprinzip keine Berücksichtigung gefunden.“

Das EU-Parlament und neuerdings auch der Europarat haben aufgrund von ausführlichen wissenschaftlichen Studien eine drastische Senkung der Grenzwerte gefordert. Demnach müsste zum Beispiel der deutsche Grenzwert für UMTS um den Faktor 100.000 gesenkt werden!

Auch viele andere Organisationen wie die Weltgesundheitsbehörde WHO, die Europäische Umweltagentur und die Russische Strahlenschutzkommission warnen vor den heute gebräuchlichen Funkanwendungen.

Sie sind politisch stark engagiert. Ist man sich auf politischer Ebene der Elektrosmog Problematik bewusst?

Meist leider nicht. In Deutschland hat selbst die Rot-Grüne Bundesregierung die viel zu hohen Grenzwerte für Funkstrahlen bestätigt.

Es gab zwar vereinzelt Vorstöße der Grünen und der Linkspartei, hier den Gesundheitsschutz besser zu berücksichtigen. Eine konsequente Linie kann ich jedoch nicht erkennen. Deshalb engagiere ich mich in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), die bisher vor allem in der Kommunalpolitik erfolgreich ist.

Prof. Dr. Klaus Buchner,

geboren 1941, nach dem Studium der Physik arbeitete er an der Technischen Universität München, am Max-Planck-Institut für Physik in München, sowie in Kyoto Japan am Institut von Prof. Yukawa, dem Entdecker der Kernkräfte. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Messina. Von 2003 bis 2010 war er Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei ÖDP. Heute ist er Vorsitzender des Landesverbands Berlin. Dieses Jahr wurde er zusätzlich zum stellvertretenden Vorsitzenden der Kompetenzinitiative , einer Vereinigung von Wissenschaftlern zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie.

 

Elektrosmog: Warum Kinder Hochfrequenz-Strahlung stärker absorbieren als Erwachsene

MRI-Aufnahmen sind heute die einzige Möglichkeit zu definieren, wieviel Hochfrequenz-Strahlung in spezifischen Geweben von Kindern absorbiert, bzw. aufgenommen wird. Kinder absorbieren Hochfrequenz-Strahlung stärker als Erwachsene, weil die Schädeldecke dünner ist, das Hirngewebe mehr aufnimmt und die relative Grösse kleiner ist.

Es gibt mehrere Studien die aufzeigen, dass Kinder Hochfrequenz-Strahlung stärker aufnehmen als Erwachsene. Im Jahr 1996 wurde in einer Studie veröffentlicht, dass die Hochfrequenz-Strahlung tiefer eindringt in das Gehirn eines Kindes im Vergleich zum Erwachsenen.

Im Jahr 2008 hat, Joe Wiart, Forscher der französischen Telecom und Orange veröffentlicht, dass das Gehirn eines Kindes doppelt so viel Hochfrequenz-Strahlung aufnimmt als das Gehirn eines Erwachsenen.

30 Experten aus 14 Ländern haben wissenschaftliche Daten ausgewertet. Die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC der Weltgesundheits-Organisation WHO hat Hochfrequenz-Strahlung als möglicherweise krebserregend eingestuft.

Die Auswertungsdaten zeigen auf:  Kinder haben ein deutlich höheres Risiko an Elektrosmog zu erkranken als Erwachsene – je kleiner das Kind desto grösser das Risiko.

Auszug aus Journal of Microscopy and Ultrastructure

L. Lloyd Morgan, Environmental Health Trust, USA

Santosh Kesari, Devra Lee Davis, University of California, San Diego, USA
Übersetzung aus dem Englischen: Geopathologie Schweiz AG

 

Elektrosmog: Auch schwache elektromagnetische Felder führen zu Erkrankungen

Dr. Andrew Goldsworthy ist ein pensionierter Dozent des Imperial College London, welches zu den top drei Universitäten Englands gehört. Diese Universität ist bekannt für Expertisen in der Elektrotechnik und im Gesundheitswesen. Dr. Goldsworthy studierte viele Jahre lang den Kalzium-Stoffwechsel in lebenden Zellen und forschte, wie Zellen, Gewebe und Organismen reagieren unter dem Einfluss von elektrischen und elektromagnetischen Feldern.

In seinem Artikel „Biologische Auswirkungen von schwachen, elektromagnetischen Feldern“ erklärt er, wie bereits schwache, elektromagnetische Felder von Handys, kabellosen Telefonen und WLAN’s einen negativen Effekt auf die Gesundheit haben können. Das beinhaltet die Schädigung von Drüsen, was mitunter zu einer Adipositas und anderen Störungen führen kann, chronisches Müdigkeitssyndrom, Autismus, eine Zunahme von Allergien und MCS, frühzeitige Demenz, DNA-Schäden, Verlust der Fruchtbarkeit und Krebs.

„All das passiert auf Grund einer Strahlenintensität, welche von den Behörden und den Mobilfunkanbietern als sicher und unbedenklich eingestuft werden. Es wird begründet, die Strahlung sei zu schwach, um eine signifikante Zellerwärmung zu erreichen. In Wahrheit aber richten diese elektrischen Impulse

bereits tausendfach unter dem Wert, bei dem die Erwärmung stattfindet, Schaden an. Geschädigt werden Zellen, Organe und Gewebe“, erklärt Dr. Goldsworthy.

Sein Artikel ist verständlich geschrieben und informiert über die Wirkung von Elektrosmog und liefert die dazugehörenden, molekularen und physiologischen Erklärungen, der einem das ganze Ausmass der Verkettung im Organismus vor Augen führt. Er erklärt, warum Calcium-Verlust in der Zelle die Membranen durchlässig werden lässt, wie die DNA geschädigt wird und was das Problem mit der Elektrosensibilität (EHS) ist.

Quellennachweis: www.bio.ic.ac.uk

 

Elektrosmog: Krebsrisiko durch Mobilfunktelefonie

Die Beweislage ist stark genug - Die Weltgesundheitsorganisation WHO klassifiziert elektromagnetische Felder durch Mobilfunk erstmals als möglicherweise krebserregend.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO der Vereinten Nationen hat im letzten Jahr hochfrequente elektromagnetische Strahlung, wie sie etwa durch Mobilfunkgeräte erzeugt werden, als möglicherweise für Menschen karzinogen, also krebserregend klassifiziert.

Während die IARC darauf hinweist, dass die Einschätzung das Krebsrisiko nicht quantifiziert, verweist sie in ihrer Pressemitteilung zugleich ausdrücklich auf besorgniserregende Studien, in welchen bei Vieltelefonierern (durchnittlich 30 Minuten pro Tag seit mehr als 10 Jahren) das Risiko Gliome (Hirntumore) zu entwickeln, um 40 Prozent ansteige.

„Die Beweislage ist stark genug, um die Schlussfolgerung und eine Einstufung des Krebsrisikos durch Mobilfunktelefonie in die Kategorie 2B (möglicherweise krebserregend) zu rechtfertigen“, so der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Dr. Jonathan Samet von der University of Southern California.

(Pressemitteilung der WHO)

Elektrosmog: Zellschädigung durch Mobilfunkstrahlung

Eine kürzlich durchgeführte Studie erbrachte neue Erkenntnisse zu den Mechanismen, wie Samenzellen durch Mobilfunkstrahlung geschädigt werden.

Untersuchungen an Ratten haben ergeben, dass Mobilfunkstrahlung vermehrt Apoptose und Lipidperoxidation in Samenzellen hervorrufen. Daran beteiligt sind die Zytokine TNF-a, IL-1B und IL-6, die nach Mobilfunkbestrahlung in Sertoli-Zellen erhöht waren. Ausserdem waren Bax- und Caspase-3-Aktivitäten signifikant erhöht, die Aktivität von Bcl-2 signifikant vermindert.

 Nachweis: Beijing Institute of Radiation Medicine, Beijing, China