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Geopathologie Schweiz AG
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Elektrosmog: Auch in der Geopathologie Schweiz werden moderne Technologien genutzt

Die modernen Technologien wie WLAN-Systeme, Funktelefone, Natels, Tablets usw. sind aus dem Privatleben und dem Geschäftsalltag fast nicht mehr wegzudenken. Diese  Systeme werden heute stundenlang genutzt, obwohl bekannt ist, dass dieser Elektrosmog nicht unbedenklich ist. Mit vielen kleinen Tricks und einem breiten Wissen im Bereich Funktechnologie kann aber ein grosser Teil der Strahlung vermieden werden. Unsere Geopathologen erklären vor Ort, wo Vorsicht geboten ist. Sie helfen, die Situation so zu optimieren, dass die Gesundheit nicht gefährdet wird und die so wichtige Regeneration während der Nacht wieder stattfindet. Eine geopathologische Untersuchung schafft Lebensqualität.

Lisbeth Gsell, Geopathologie Schweiz AG, interviewt den deutschen Physiker, Universitätsprofessor und Politiker Dr. Klaus Buchner zum Thema Elektrosmog

Herr Prof. Dr. Klaus Buchner, in der Schweiz schiessen die Mobilfunkantennen wie Pilze aus dem Boden und Schnurlostelefone und WLAN-Router strahlen bald in allen Haushaltungen rund um die Uhr. Was ist heute in der Wissenschaft bekannt über die gesundheitlichen Konsequenzen von Elektrosmog?

In der Wissenschaft gibt es keinen Zweifel mehr darüber, dass diese Strahlen auch weit unterhalb der Grenzwerte gesundheitsschädlich sind. Betroffene bekommen Beschwerden, die unspezifisch sind, wie Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Tinnitus usw. Die Ursache dafür sucht man nur selten bei der Bestrahlung durch Funkwellen.

Man hat eindeutig nachweisen können, dass Funkbelastung alle diese Probleme verursachen kann. Das geschah dadurch, dass man Menschen und auch Tiere in Strahlungsfeldern untersucht hat. In einer Langzeitstudie konnten wir auch Veränderungen bei den sogenannten Neurotransmittern, insbesondere bei Dopamin und Phenylethylamin messen, die die Ursache für einige dieser Beschwerden sein können.

Später kommen manchmal sehr ernste Probleme dazu, wie ADS, ADHS, Krebs und Erbschäden. In den letzten Jahren haben gerade ADS und ADHS in erschreckendem Maß zugenommen. Sicher gibt es dafür auch andere Ursachen, aber Funkwellen sind auf jeden Fall eine davon. Bedenklich ist auch, dass durch Funk hervorgerufene Schäden an den Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) vererbt werden, was zu einer verringerten Mitochondrien-Aktivität in der nächsten Generation führt.

Es gibt Menschen, die Elektrosmog ausgesetzt sind jedoch keine entsprechenden Symptome aufweisen. Können diese davon ausgehen, dass die Strahlung für sie unbedenklich ist?

Nein, denn auch nicht-elektrosensible Menschen können schon durch sehr schwache Strahlung geschädigt werden – sie merken es nur nicht sofort. Krebs tritt meist erst nach Jahren auf, in denen man vermeintlich gesund ist. Und Erbschäden sieht man frühestens in der nächsten Generation.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen klar die Schädlichkeit von Mobilfunk und anderen Funktechnologien. Aber interessanterweise fallen die Studien, welche durch die Mobilfunkindustrie finanziert wurden, auffällig oft harmlos aus. Wie beurteilen Sie die Seriosität solcher Studien?

Die ersten Studien, die die Schädlichkeit der Funkstrahlung nachgewiesen haben, stammen von Schliephake aus dem Jahr 1932. Seit dieser Zeit wird hierüber geforscht.

Als der Mobilfunk flächendeckend eingeführt wurde, war den deutschen Behörden das Problem durchaus bekannt. Die Forschung wurde aber weiterhin den Mobilfunk-Betreibern überlassen. Das bedeutet, dass sie Forschungen auf diesem Gebiet finanzierten, aber oft unliebsame Ergebnisse aus den Veröffentlichungen heraus strichen.

Unabhängige Forschung, zum Beispiel an den Universitäten, wurde jedoch kaum gefördert. Einige seriöse Wissenschaftler, die unbequeme Ergebnisse fanden, werden auch heute noch öffentlich verunglimpft.

Schließlich geht es für die Industrie, aber auch für die deutsche Bundesregierung wegen der Funklizenzen um ein Milliardengeschäft.

Schützen uns die heute geltenden Grenzwerte?

Die heute geltenden Grenzwerte schützen vor keinem der beschriebenen Schäden. Die heutigen Grenzwerte verhindern nur eine übermäßige Erwärmung des menschlichen Gewebes. Sie sind zwar in der Schweiz deutlich niedriger als in Deutschland. Das schützt aber trotzdem nicht vor Schäden.

Die deutsche Bundesregierung hat am 4.1.2002 in einer Großen Anfrage sogar zugegeben: „Bei der Ableitung der geltenden Grenzwerte, welche die Grundlage der Standortbescheinigung bilden, hat das Vorsorgeprinzip keine Berücksichtigung gefunden.“

Das EU-Parlament und neuerdings auch der Europarat haben aufgrund von ausführlichen wissenschaftlichen Studien eine drastische Senkung der Grenzwerte gefordert. Demnach müsste zum Beispiel der deutsche Grenzwert für UMTS um den Faktor 100.000 gesenkt werden!

Auch viele andere Organisationen wie die Weltgesundheitsbehörde WHO, die Europäische Umweltagentur und die Russische Strahlenschutzkommission warnen vor den heute gebräuchlichen Funkanwendungen.

Sie sind politisch stark engagiert. Ist man sich auf politischer Ebene der Elektrosmog Problematik bewusst?

Meist leider nicht. In Deutschland hat selbst die Rot-Grüne Bundesregierung die viel zu hohen Grenzwerte für Funkstrahlen bestätigt.

Es gab zwar vereinzelt Vorstöße der Grünen und der Linkspartei, hier den Gesundheitsschutz besser zu berücksichtigen. Eine konsequente Linie kann ich jedoch nicht erkennen. Deshalb engagiere ich mich in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), die bisher vor allem in der Kommunalpolitik erfolgreich ist.

Prof. Dr. Klaus Buchner,

geboren 1941, nach dem Studium der Physik arbeitete er an der Technischen Universität München, am Max-Planck-Institut für Physik in München, sowie in Kyoto Japan am Institut von Prof. Yukawa, dem Entdecker der Kernkräfte. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Messina. Von 2003 bis 2010 war er Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei ÖDP. Heute ist er Vorsitzender des Landesverbands Berlin. Dieses Jahr wurde er zusätzlich zum stellvertretenden Vorsitzenden der Kompetenzinitiative , einer Vereinigung von Wissenschaftlern zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie.

Elektrosmog: Warum Kinder Hochfrequenz-Strahlung stärker absorbieren als Erwachsene

MRI-Aufnahmen sind heute die einzige Möglichkeit zu definieren, wieviel Hochfrequenz-Strahlung in spezifischen Geweben von Kindern absorbiert, bzw. aufgenommen wird. Kinder absorbieren Hochfrequenz-Strahlung stärker als Erwachsene, weil die Schädeldecke dünner ist, das Hirngewebe mehr aufnimmt und die relative Grösse kleiner ist.

Es gibt mehrere Studien die aufzeigen, dass Kinder Hochfrequenz-Strahlung stärker aufnehmen als Erwachsene. Im Jahr 1996 wurde in einer Studie veröffentlicht, dass die Hochfrequenz-Strahlung tiefer eindringt in das Gehirn eines Kindes im Vergleich zum Erwachsenen.

Im Jahr 2008 hat, Joe Wiart, Forscher der französischen Telecom und Orange veröffentlicht, dass das Gehirn eines Kindes doppelt so viel Hochfrequenz-Strahlung aufnimmt als das Gehirn eines Erwachsenen.

30 Experten aus 14 Ländern haben wissenschaftliche Daten ausgewertet. Die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC der Weltgesundheits-Organisation WHO hat Hochfrequenz-Strahlung als möglicherweise krebserregend eingestuft.

 

Die Auswertungsdaten zeigen auf:  Kinder haben ein deutlich höheres Risiko an Elektrosmog zu erkranken als Erwachsene – je kleiner das Kind desto grösser das Risiko.

Auszug aus Journal of Microscopy and Ultrastructure

L. Lloyd Morgan, Environmental Health Trust, USA

Santosh Kesari, Devra Lee Davis, University of California, San Diego, USA
Übersetzung aus dem Englischen: Geopathologie Schweiz AG

 

Elektrosmog: Auch schwache elektromagnetische Felder führen zu Erkrankungen

Dr. Andrew Goldsworthy ist ein pensionierter Dozent des Imperial College London, welches zu den top drei Universitäten Englands gehört. Diese Universität ist bekannt für Expertisen in der Elektrotechnik und im Gesundheitswesen. Dr. Goldsworthy studierte viele Jahre lang den Kalzium-Stoffwechsel in lebenden Zellen und forschte, wie Zellen, Gewebe und Organismen reagieren unter dem Einfluss von elektrischen und elektromagnetischen Feldern.

In seinem Artikel „Biologische Auswirkungen von schwachen, elektromagnetischen Feldern“ erklärt er, wie bereits schwache, elektromagnetische Felder von Handys, kabellosen Telefonen und WLAN’s einen negativen Effekt auf die Gesundheit haben können. Das beinhaltet die Schädigung von Drüsen, was mitunter zu einer Adipositas und anderen Störungen führen kann, chronisches Müdigkeitssyndrom, Autismus, eine Zunahme von Allergien und MCS, frühzeitige Demenz, DNA-Schäden, Verlust der Fruchtbarkeit und Krebs.

„All das passiert auf Grund einer Strahlenintensität, welche von den Behörden und den Mobilfunkanbietern als sicher und unbedenklich eingestuft werden. Es wird begründet, die Strahlung sei zu schwach, um eine signifikante Zellerwärmung zu erreichen. In Wahrheit aber richten diese elektrischen Impulse

bereits tausendfach unter dem Wert, bei dem die Erwärmung stattfindet, Schaden an. Geschädigt werden Zellen, Organe und Gewebe“, erklärt Dr. Goldsworthy.

Sein Artikel ist verständlich geschrieben und informiert über die Wirkung von Elektrosmog und liefert die dazugehörenden, molekularen und physiologischen Erklärungen, der einem das ganze Ausmass der Verkettung im Organismus vor Augen führt. Er erklärt, warum Calcium-Verlust in der Zelle die Membranen durchlässig werden lässt, wie die DNA geschädigt wird und was das Problem mit der Elektrosensibilität (EHS) ist.

Quellennachweis: www.bio.ic.ac.uk

Elektrosmog: Krebsrisiko durch Mobilfunktelefonie

Die Beweislage ist stark genug - Die Weltgesundheitsorganisation WHO klassifiziert elektromagnetische Felder durch Mobilfunk erstmals als möglicherweise krebserregend.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO der Vereinten Nationen hat im letzten Jahr hochfrequente elektromagnetische Strahlung, wie sie etwa durch Mobilfunkgeräte erzeugt werden, als möglicherweise für Menschen karzinogen, also krebserregend klassifiziert.

Während die IARC darauf hinweist, dass die Einschätzung das Krebsrisiko nicht quantifiziert, verweist sie in ihrer Pressemitteilung zugleich ausdrücklich auf besorgniserregende Studien, in welchen bei Vieltelefonierern (durchnittlich 30 Minuten pro Tag seit mehr als 10 Jahren) das Risiko Gliome (Hirntumore) zu entwickeln, um 40 Prozent ansteige.

„Die Beweislage ist stark genug, um die Schlussfolgerung und eine Einstufung des Krebsrisikos durch Mobilfunktelefonie in die Kategorie 2B (möglicherweise krebserregend) zu rechtfertigen“, so der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Dr. Jonathan Samet von der University of Southern California.

(Pressemitteilung der WHO)

Elektrosmog: Zellschädigung durch Mobilfunkstrahlung

Eine kürzlich durchgeführte Studie erbrachte neue Erkenntnisse zu den Mechanismen, wie Samenzellen durch Mobilfunkstrahlung geschädigt werden.

Untersuchungen an Ratten haben ergeben, dass Mobilfunkstrahlung vermehrt Apoptose und Lipidperoxidation in Samenzellen hervorrufen. Daran beteiligt sind die Zytokine TNF-a, IL-1B und IL-6, die nach Mobilfunkbestrahlung in Sertoli-Zellen erhöht waren. Ausserdem waren Bax- und Caspase-3-Aktivitäten signifikant erhöht, die Aktivität von Bcl-2 signifikant vermindert.

 Nachweis: Beijing Institute of Radiation Medicine, Beijing, China